- Der Ernstberg in der Vulkaneifel.
Vor allem im Frühjahr begeistert die Mondviole mit ihren zarten violett-rosa Blüten und ihrem feinen Duft. Später im Jahr entstehen die charakteristischen silbrig glänzenden Samenstände, die der Pflanze ihren poetischen Namen verleihen. Die vulkanischen Böden und das besondere Klima rund um den Ernstberg bieten ideale Bedingungen für diese seltene und geschützte Wildpflanze.
Der Ernstberg ist nicht nur ein beeindruckendes Zeugnis der vulkanischen Geschichte der Eifel, sondern auch ein wertvoller Rückzugsort für viele seltene Pflanzen- und Tierarten. Wanderer und Naturfreunde erleben hier eine einzigartige Verbindung aus geologischer Geschichte, stillen Wäldern und botanischen Besonderheiten.
- Heckenlandschaft in der Eifel.
Die Heckenlandschaften in der Eifel sind ein prägendes Element dieser traditionellen Kulturlandschaft. Entlang von Wiesen, Weiden und Äckern ziehen sich dichte Feldhecken aus Sträuchern und kleinen Bäumen, die die offenen Flächen gliedern und dem Landschaftsbild Struktur verleihen. Oft folgen sie alten Grundstücksgrenzen oder natürlichen Geländelinien und zeugen von einer jahrhundertelangen, naturnahen Bewirtschaftung.
Sie schaffen Übergänge zwischen offenen Flächen und Wald, bremsen den Wind und bieten zahlreichen Tierarten Schutz und Lebensraum. Gleichzeitig prägen sie mit ihren knorrigen Formen und wechselnden Farben den Charakter der Eifellandschaft und machen ihre besondere Ruhe und Ursprünglichkeit erfahrbar.
- Süntelbuche bei Blankenheim (Eifel)
Die Süntelbuche ist ein markanter Einzelbaum – eine spezielle Spielart der Rotbuche (Rotbuche / Fagus sylvatica) –, mit wissenschaftlich Fagus sylvatica var. suentelensis bezeichnet.
Sie befindet sich im Naturschutzgebiet Seidenbachtal und Froschberg, südwestlich von Blankenheim.
Mit seinen charakteristischen knorrigen, gedrehten Ästen und der schirmartigen Krone wirkt er wie ein Naturdenkmal – und das ist er auch offiziell.
Sie ist ursprünglich im Mittelgebirge Süntel (bei Hannover) verbreitet gewesen.
In Blankenheim wurde dieser Baum vermutlich auf ein altes keltisches Hügelgrab gepflanzt. Es wird geschätzt, dass sie rund 250 Jahre alt ist.
- Süntelbuchenallee (im Kurpark Bad Nenndorf)
Die Allee befindet sich im Kurpark Bad Nenndorf im Landkreis Schaumburg (Niedersachsen).
Es handelt sich um eine Reihe von Exemplaren der seltenen Baumform Süntelbuche („Schlangen oder Hexenbäume“), einer Variante der Rotbuche.
Zwischen 1902 und 1910 pflanzte der Gartenbaumeister Carl Thon im Kurpark die ersten Süntelbuchen Sämlinge an.
- Krausbuchen in Schönecker Schweiz (Eifel)
Bei Fleringen im Eifelkreis Bitburg Prüm befindet sich eine sehr besondere Naturerscheinung: die sogenannten Krausbuchen (auch „Süntelbuchen“ genannt) im Gebiet der Schönecker Schweiz.
Die Bäume stehen auf kalkhaltigen Dolomitschichten nahe Fleringen und Rommersheim.
Es gibt dort drei Exemplare, die wesentlich kleiner im Stammwachstum sind, dafür mit stark verdrehten, weit ausladenden Kronen.
Historisch wurde an der Stelle bereits im Mittelalter eine sogenannte „Gerichtsbuche“ genutzt, ein großer Baum, der inzwischen verschwunden ist.
Diese Baumgruppe zählt zu den seltenen Vorkommen dieses Typs von Buche in Deutschland.
- Naturbelassener Wälder in der Eifel
Der Ausdruck „naturbelassene Wälder in der Eifel“ bezieht sich auf Waldgebiete, die weitgehend ohne menschliche Eingriffe bestehen und sich naturnah oder sogar urwaldähnlich entwickelt haben. In der Eifel – einer Mittelgebirgsregion im Westen Deutschlands (Nordrhein-Westfalen & Rheinland-Pfalz) – gibt es tatsächlich einige bemerkenswerte solcher Wälder.
- Wälder der Eifel
Die Wälder der Eifel sind vielfältig (von Laub- über Misch- bis Nadelwäldern), ökologisch wertvoll. Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten, und ein wichtiger Natur- und Erholungsraum.
- Eifel Bonsais
- Wald der blauen Blumen (bei Baal / Doveren)
Der Name „Wald der blauen Blumen“ bzw. „Blauer Wald“ kommt daher, dass im Frühjahr ein dichter Teppich des Wild-Hyazinthengewächses Hyacinthoides non scripta (Hasenglöckchen) den Boden blau-grün färbt.
- Bärlauch Wälder in der Eifel-Region
- Märzenbecher Wälder in der Eifel-Region
- Mystische und symbolträchtige Bäume
- Die wohl meist fotografierte Baumschaukel in der Rureifel.
- Alter Holunder-Stamm in der Eifel.
- Der blaue Wald in der Eifel.
Wenn in der Eifel vom „Blauen Wald“ die Rede ist, geht es nicht um Fantasie oder um sogenannte „Hasenblöckchen“. Gemeint ist etwas Reales – und zugleich äußerst Seltenes: die Blauroter Steinsame (Aegonychon purpurocaeruleum)
Diese besondere Pflanze wächst nur an ganz bestimmten Orten. Sie bevorzugt trockene, sonnige Standorte mit kargen Böden, wo viele andere Arten kaum überleben können. Gerade diese anspruchsvollen Bedingungen machen sie so selten. In der Eifel hat sie einen ihrer wenigen Rückzugsorte gefunden.
Die blaurote Steinsame ist kein auffälliger Blickfang aus der Ferne. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man ihre Schönheit: ihre Blüten, die in einem feinen Wechselspiel aus Blau und Rot schimmern. Dieses Farbspiel verleiht dem „Blauen Wald“ seinen Namen – nicht die Bäume, sondern die Pflanzen am Boden sind es, die diesen besonderen Eindruck erzeugen.
- Vermischtes
Mehr Vielfalt an Bäumen erwartet dich in meiner Galerie und im Blog. |
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